24-Stunden-Hack-Risikofenster
Wenn Sie einen neuen Dedicated Server bekommen und Standardeinstellungen belassen, sehen Sie den ersten Brute-Force-Angriff im Durchschnitt innerhalb von 8 Stunden.
Die ersten 24 Stunden sind kritisch. Befolgen Sie diese Checkliste:
Stunden 0-2: Basis-Sicherheit
1. Root-Passwort ändern (16+ Zeichen). 2. SSH-Port ändern (22 → custom, z.B. 2244). 3. SSH-Schlüssel-basierte Auth aktivieren, Passwort-Auth deaktivieren.
Stunden 2-6: Firewall und Netzwerk
4. UFW-Firewall konfigurieren. 5. Fail2ban installieren (3 fehlgeschlagene Versuche = 1 Stunde Sperre). 6. DDoS-Schutz aktiv prüfen (EuroVDC beinhaltet DDoS auf allen Dedicated Servern).
Stunden 6-12: System-Härtung
7. Unnötige Dienste deaktivieren (Telnet, FTP). 8. Auto-Sicherheitsupdates aktivieren (unattended-upgrades). 9. SSL-Zertifikat installieren (Let's Encrypt).
Stunden 12-18: Überwachung & Backup
10. Log-Überwachung einrichten (logwatch → Firmen-E-Mail). 11. Erstes vollständiges Backup (Offsite-Kopie obligatorisch). 12. Uptime-Monitoring konfigurieren (5-Min-Ping, SMS-Alarm).
Stunden 18-24: Fortgeschritten
Bonus: 2FA für SSH, AIDE Intrusion Detection, SELinux/AppArmor Enforce-Modus.
Test: Lynis-Audit ausführen, Härtungsindex sollte 85+ sein.
Häufige Fehler: "Mache ich später" (10x schwerer zu beheben), Root für Produktion verwenden (sudo-Benutzer erstellen), einzelne Backup-Kopie (Offsite + lokal erforderlich).
EuroVDC-Support-Team kann bei Domain + SSL + VPN Setup auf Dedicated Servern helfen.