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Was ist Webhosting? Shared, Cloud oder Dedicated – EU-Sofia

Was ist Webhosting? Shared, Cloud oder Dedicated – EU-Sofia
Blog 4 Min. Lesezeit

Webhosting ist ein Server, der immer läuft und Ihre Seite hält. Was ein Shared-Tarif abdeckt, was Sie vergleichen und wann ein Cloud-Server dran ist.

Webhosting hält Ihre Website-Dateien und die Datenbank auf einem Rechner, der online bleibt, damit Besucher die Seite jederzeit laden können. Shared Hosting reicht für Broschüren-Site, Blog oder kleinen Shop; ein Cloud-Server passt, wenn Sie eigene Software, Root oder mehr Lastreserve brauchen. EuroVDC betreibt beides aus Sofia, Bulgarien (EU)—Domain, SSL und Hosting auf einer EUR-Rechnung. Preise auf dieser Seite sind zzgl. MwSt., sofern am Checkout nichts anderes steht.

Was Hosting leistet — und was nicht

Die Domain ist die Adresse. Hosting ist das Gebäude. DNS verbindet beides: Nameserver oder A-Record zeigen auf den Hosting-Server. Eine Domain allein ist keine Website; Hosting allein kein Name. Sie brauchen beides — ggf. von unterschiedlichen Anbietern.

Hosting-Arten im Überblick

TypGeeignet fürRootOS-WartungAb (EUR/Monat, zzgl. MwSt.)
Shared-WebhostingBroschüre, Blog, kleiner ShopNeinAnbieter (DirectAdmin)3,49 €
WordPress-HostingEine WordPress-SiteNeinAnbieter (DirectAdmin)4,49 €
Cloud-VPSEigener Stack, mehr LastJaSie (unmanaged KVM)14,99 €
Dedicated ServerDauerhaft hohe CPU/Disk, ein MieterJaSie (Bare Metal)149,00 €

Live-Limits stehen auf den Produktseiten — diese Tabelle ist kein Vertrag; vor der Bestellung den Katalog prüfen.

Was EuroVDC Shared- und WordPress-Tarife enthalten

Laut Live-Katalog (prüfen: Webhosting / WordPress-Hosting):

  • Panel: DirectAdmin für Domains, E-Mail, Datenbanken und Dateimanager.
  • SSL: Let’s Encrypt kostenlos mit Hosting; validierte Zertifikate nur wenn ein Vertragspartner das verlangt.
  • PHP: Versionswahl im Panel (unterstützte Versionen laut Produkt).
  • Sites: Shared Mini/Standard/Pro listen 1 Website pro Tarif; Disk und Traffic steigen mit dem Plan (z. B. Mini 2 GB Disk / 50 GB Traffic-Kontingent).
  • Backups: Shared: kostenloses automatisches Backup; WordPress: tägliche und wöchentliche automatische Backups. Einmal Restore testen.
  • Standort: EU-Server in Sofia. Eigene Route über Looking Glass messen; keine erfundenen Latenzzahlen.

Was Sie in jedem Tarif vergleichen sollten

  1. Speichertyp. NVMe/SSD ist schneller als HDD. Unsere Shared-Tarife nutzen NVMe SSD.
  2. Traffic / Bandbreite. Monatliches Kontingent im Panel beobachten; Kampagnen können es aufbrauchen.
  3. Backup und Restore. Frequenz, Speicherort und Wiederherstellung (Datei/Konto) klären.
  4. Uptime. Auf Produktseiten steht ein 99,99 %-Uptime-Ziel — operatives Ziel, kein vertragliches SLA, sofern der Vertrag nichts anderes sagt.
  5. Sicherheit. HTTPS, starke Panel-Passwörter, CMS/Plugins aktuell. Shared ersetzt kein WAF/DDoS-Produkt.
  6. PHP und Prozesslimits. Busy Sites stoßen an Prozess-/RAM-/Inode-Grenzen, bevor die Disk voll ist.
  7. E-Mail-Zustellung. Postfächer können inklusive sein; SPF/DKIM/DMARC bleiben Pflicht. Hilfreich: E-Mail-DNS-Audit.
  8. Panel und Standort. DirectAdmin; Sofia EU — nah an Ihren Besuchern wählen.

Managed, unmanaged, Reseller

Shared- und WordPress-Hosting sind panelverwaltet: kein Root; Panel, PHP-Wahl und Mail-Stack liegen beim Anbieter. Cloud-VPS und Dedicated sind unmanaged KVM / Bare Metal: Root liegt bei Ihnen, Patches auch. Diese Trennung zählt mehr als Marketing-Labels. Reseller-Hosting ist ein anderes Produkt—Accounts unter Ihrer Marke verkaufen; dafür die Wissensdatenbank zu Reseller. Dieser Leitfaden bleibt bei der Tarifwahl für Ihre eigene Site.

Traffic, Sicherheit und E-Mail kurz

Traffic-Kontingente sind Monatsbudgets, keine „unendlichen Leitungen“. Bei Kampagnen zuerst den Zähler im Panel prüfen. Sicherheit im Shared beginnt mit HTTPS, Updates und starken Passwörtern; WAF/DDoS ist eine eigene Entscheidung. E-Mail auf demselben Konto scheitert bei falscher DNS-Authentifizierung—SPF, DKIM, DMARC prüfen.

Zeichen, dass Shared nicht mehr reicht

  • Software, die das Panel nicht bietet (Queue-Worker, Node.js, eigene Dienste).
  • Langsame Seiten bei Kampagnen trotz Cache und Bildoptimierung.
  • Prozess- oder Speicherlimit; Support bittet um Lastreduktion.
  • Kunden/Projekte müssen sicher getrennt werden.

Mit Shared starten, messen, bei Bedarf auf einen Cloud-Server wechseln. Dauerhaft schwere DB/Disk: Dedicated Server.

Die erste Stunde nach dem Kauf

  1. Nameserver laut Willkommensmail setzen oder A-Record pflegen.
  2. Auf DNS warten (Minuten bis wenige Stunden).
  3. Kostenloses SSL aktivieren und HTTPS erzwingen.
  4. Site installieren und Postfach anlegen.
  5. Ein manuelles Backup anstoßen und den Speicherort notieren.

In fünf Schritten wählen

  1. Notieren Sie, was Sie heute veröffentlichen (statische Seiten, WordPress-Shop, API) und realistische Wochenbesuche—kein Fantasie-Launch.
  2. Root nötig? Nein → Shared oder WordPress. Ja → Cloud-VPS shortlisten.
  3. Im Live-Katalog Disk, Traffic, PHP und Backup der günstigsten passenden Stufe vergleichen—nicht die größte Headline.
  4. Standort und Compliance: Sofia EU ist praktisch für Balkan, Türkei und viele EU-Besucher; RTT selbst messen.
  5. Bestellen, Checkliste der ersten Stunde abarbeiten, erst nach einer echten Traffic-Woche upgraden.

Vorsorglich einen großen VPS zu mieten verschwendet oft Geld. Von einem sauberen Shared-Konto später hochzustufen ist günstiger als ungenutzte Maschinen zu verkleinern.

Fragen

Kann ich die Site später umziehen?

Ja. Dateien und Datenbank kopieren, auf dem neuen Server testen, dann DNS umstellen. TTL einen Tag vorher senken.

Ist „unlimited“ wirklich unbegrenzt?

Praktisch nein. Prozess-, Speicher- oder Inode-Limits gelten. Darauf achten, nicht auf die Headline.

Brauche ich Hosting nur für E-Mail?

Nicht immer. E-Mail kann separat laufen. Für eine Website brauchen Sie Hosting.

Wo stehen Preise und Limits?

Auf den verlinkten Produktseiten und in API/Agent-Tools. Blog-Zahlen können veralten — vor dem Checkout prüfen. MwSt. wird am Checkout addiert, wo nötig.

Automation: maschinenlesbare Karten unter llms.txt und für Agenten (OpenAPI/MCP). Sie helfen Agenten bei der Planfindung — kein Ranking-Versprechen.

Standortnotiz für DE- und EU-Besucher

Ein EU-Ursprung in Sofia ist für viele Besucher in Mittel-/Südosteuropa und der Türkei praktisch. Für Besucher in Deutschland oder weiter westlich messen Sie die RTT selbst. Statische Assets können per CDN näher an entfernte Nutzer. Keine erfundenen „X ms überall“-Zahlen.

Domain, Hosting und SSL können in einem EuroVDC-Konto liegen. Nach dem Go-Live einmal von außen prüfen: HTTPS, Formulare, E-Mail. MwSt. wird am Checkout ausgewiesen.

Support: Kontaktseiten nennen Antwort zu Geschäftszeiten und 24/7 bei kritischen Themen — das ist kein vertragliches Reaktionszeit-SLA. Details stehen in den Hosting-AGB.

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